Spinat-Quarkküchlein sind eine hervorragende Frühstücksidee, die Geschmack und Nährstoffe vereint. Der Spinat verleiht eine sanfte Note und eine kräftige Farbe, zudem bringt er viele Vitamine mit. Mit diesem einfachen Rezept zaubern Sie eine köstliche Mahlzeit, die sogar Kinder begeistert.
Ich begann, Spinat-Quarkküchlein nicht aus Liebe zum „Gesunden“ zu machen, sondern aus dem einfachen Bedürfnis heraus, ein herzhaftes Frühstück zu haben, das genauso schnell zubereitet ist wie klassische Quarkküchlein. Ohne Spiegelei und ohne Brot.
Der Spinat bleibt hier dezent im Hintergrund. Er drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern verleiht den Küchlein lediglich Frische und Farbe. Wenn man alles richtig macht, werden die Küchlein zart, nicht wässrig und ohne den gefürchteten grasigen Nachgeschmack.
Dies ist eines dieser Rezepte, die sich leicht anpassen lassen: servieren Sie sie mit einem pochierten Ei, einer Joghurtsoße, mit Avocado oder einfach pur – direkt aus der Pfanne, noch warm.
Ich liebe diese Quark-Puffer, weil sie weder süß noch diätetisch „aus der Not heraus“ sind, sondern einfach normal: weich, grün und sehr praktisch im Alltag, nicht nur auf Fotos.

Spinat-Quarkküchlein, die man morgens gerne zubereitet
Zutaten
- 500 Gramm Quark Am besten weichen Quark verwenden.
- 200 Gramm Spinat Frischer oder gefrorener Spinat.
- 1 Stk Ei Zum Binden der Zutaten.
- 150 Gramm Mehl Zum Panieren.
- 2 EL Zucker Kann durch Honig ersetzt werden.
- 1 TL Salz Nach Geschmack.
- zum Braten Pflanzenöl Olivenöl kann verwendet werden.
Zubereitung
- Den Spinat waschen und 2-3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, dann abkühlen lassen.
- In einer großen Schüssel Quark, gehackten Spinat, Ei, Zucker und Salz zu einer homogenen Masse verrühren.
- Nach und nach Mehl hinzufügen, bis der Teig weich, aber nicht klebrig ist.
- Kleine Küchlein formen und in Mehl wälzen.
- Eine Pfanne mit Pflanzenöl auf mittlerer Hitze erhitzen.
- Die Küchlein auf beiden Seiten goldbraun braten (ca. 3-4 Minuten pro Seite).
- Heiß mit saurer Sahne oder Joghurt servieren.
Notizen
- Den Spinat gut ausdrücken. Auch wenn er „fast trocken“ aussieht. Überflüssige Feuchtigkeit ruiniert die Textur, und die Küchlein zerfallen.
- Den Spinat fein hacken, aber nicht pürieren. Ein Mixer geht, aber nur mit kurzen Impulsen. Eine komplett grüne Masse macht den Teig schleimig.
- Der Quark sollte trocken, aber nicht körnig sein. Sollte der Quark zu feucht sein, besser ausdrücken oder etwas Grieß hinzufügen und die Masse 10 Minuten ruhen lassen.
- Nicht zu viel Mehl verwenden. Besser ein Küchlein, das etwas zarter ist, als eine „Frikadelle“. Für die Stabilität reicht ein Minimum.
- Auf mittlerer Hitze braten. Bei zu hoher Hitze wird der Spinat dunkel und die Küchlein sind außen fest, innen aber roh.
- Salz am Ende des Mischens hinzufügen. Es zieht Feuchtigkeit aus dem Quark, und bei zu früher Zugabe kann die Konsistenz sich ändern.
- Wenn Sie sie mitnehmen wollen, lassen Sie sie vollständig abkühlen. Warme Küchlein „schwitzen“ im Behälter.
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