Lasagne ist nicht einfach nur eine Frage der Anzahl von Schichten oder „je mehr Käse, desto besser“. Das Geheimnis liegt in der perfekten Balance, bei der jede Schicht ihre eigene Rolle spielt und nicht die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Saucen sollen die Pasta verbinden und nicht ertränken.
In der klassischen Variante ist alles ausgewogen: Die Fleischsauce gibt Tiefe, der Béchamel sorgt für Weichheit, und die Lasagneblätter geben Struktur. Wenn ein Element dominiert, wird das Gericht schwer und unleserlich.
Dieses Rezept sorgt für ein stabiles Ergebnis im heimischen Ofen. Die Lasagne hält nach dem Schneiden ihre Form und zerfällt nicht auf dem Teller.

Worauf Sie bei der Auswahl der Zutaten achten sollten
Lasagneblätter.
Verwenden Sie am besten trockene Blätter von guter Qualität. Sie sollten ebenmäßig und ohne Risse sein. Weichen Sie sie vor dem Kochen nicht ein, es sei denn, der Hersteller verlangt es.
Fleisch für die Sauce.
Eine Mischung aus Rind- und Schweinefleisch ist ideal. Zu mageres Fleisch macht die Sauce trocken. Das Fett sorgt hier für die Textur.
Tomaten.
Verwenden Sie gehackte Tomaten ohne übermäßige Säure. Wenn die Sauce zu scharf ist, lässt sie sich schwer mit Béchamel ausgleichen. Die Konsistenz sollte dickflüssig sein.
Milch für den Béchamel.
Vollmilch sorgt für eine stabile Emulsion. Gießen Sie kalte Milch am besten nach und nach ein. Überhitzte Milch macht die Sauce grober.
Butter.
Mindestens 82% Fettgehalt. Sie bildet die Basis des Béchamels und ist verantwortlich für den Geschmack. Ersatzstoffe funktionieren hier nicht.
Mehl.
Normales Weizenmehl ohne erhöhten Eiweißgehalt. Das Sieben reduziert das Risiko von Klumpen.
Käse.
Harter Käse zum Bestreuen sollte gut schmelzen. Reiben Sie ihn am besten direkt vor der Zubereitung.

Lasagne — klassisches italienisches Rezept mit Béchamel
Zutaten
- 12 Stk. Lasagneblätter Verwenden Sie fertige Blätter, um Zeit zu sparen.
- 500 g Hackfleisch Mischung aus Schwein und Rind für besseren Geschmack.
- 1 Stk. Zwiebel Fein hacken vor dem Anbraten.
- 2 Zehen Knoblauch Zerkleinern für das Aroma.
- 400 g Tomatensauce Kann aus der Dose verwendet werden.
- 500 ml Milch Für die Zubereitung der Béchamelsauce.
- 50 g Butter Für die Béchamelsauce.
- 50 g Mehl Zum Andicken der Sauce.
- 200 g Geriebener Käse Mozzarella oder Parmesan geeignet.
- nach Geschmack Salz, Pfeffer Nach Geschmack hinzufügen.
Zubereitung
- Fleischsauce. Braten Sie das Fleisch bei mittlerer Hitze gleichmäßig an, zerkleinern Sie die Klumpen und vermeiden Sie, dass es im eigenen Saft schmort. Fügen Sie Tomaten, Salz und Gewürze hinzu, dann reduzieren Sie die Hitze. Die Sauce sollte langsam verdampfen und eindicken, nicht kochen. Im fertigen Zustand bleibt sie auf dem Löffel haften und läuft nicht ab.
- Béchamelsauce. Schmelzen Sie die Butter in einem Topf, fügen Sie das Mehl hinzu und erhitzen Sie es einige Minuten, ohne die Farbe zu ändern. Gießen Sie die Milch portionsweise ein, während Sie ständig mit einem Schneebesen rühren, um Klumpen zu vermeiden. Die Sauce sollte glatt und homogen werden, ohne rohen Mehlgeruch. Nehmen Sie sie sofort nach dem Andicken vom Herd.
- Vorbereitung der Form. Tragen Sie eine dünne Schicht Béchamel auf den Boden der Form auf, damit die Blätter nicht kleben. Legen Sie die erste Schicht Pasta, gleichmäßig verteilt. Lassen Sie keine trockenen Stellen. Jedes Blatt sollte Kontakt zur Sauce haben.
- Schichten zusammenstellen. Wechseln Sie Lasagneblätter, Fleischsauce und Béchamel ab, ohne die Schichten zu überladen. Jede Ebene sollte mäßig dick sein. Beenden Sie mit Béchamel und bestreuen Sie es mit Käse. Die Oberfläche sollte eben sein, ohne Erhebungen.
- Backen. Stellen Sie die Form in den vorgeheizten Ofen und backen Sie, bis sie gleichmäßig durchgegart und oben leicht gebräunt ist. Erhöhen Sie die Temperatur nicht für einen „schnellen Effekt“ — das trocknet die Ränder aus. Die fertige Lasagne behält ihre Form, bleibt aber innen saftig.
- Ruhen und Servieren. Nach dem Ofen lassen Sie die Lasagne einige Minuten stehen, damit sich die Schichten stabilisieren. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer ohne Druck. Servieren Sie warm, aber nicht brühend.
Notizen
- Béchamel bei mittlerer Hitze kochen, ständig rühren und sofort nach dem Andicken vom Herd nehmen.
- Fleischsauce sollte dicker sein als für Pasta.
- Nicht zu viele Schichten machen — 3–4 sind ausreichend.
- Die erste und letzte Schicht besteht immer aus Sauce, nicht aus Blättern.
- Die Form sollte nicht überfüllt sein, sonst „schwimmt“ die Lasagne.
- Das Ruhen nach dem Ofen ist unerlässlich für sauberes Schneiden.
Private Anmerkungen
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Let us know how it was!Ich bereite diese Lasagne zu, wenn ich ein kontrolliertes Ergebnis möchte und keine Improvisation. Es ist wichtig, sich bei den Saucen Zeit zu lassen – sie bestimmen die Textur des gesamten Gerichts. Die Béchamelsauce sollte glatt und flüssig, aber nicht wässrig sein. Die Fleischsauce darf nicht wässrig sein, sonst halten die Blätter nicht ihre Form. Lasagne verhält sich nach einer Ruhepause gut und schmeckt besser nicht direkt aus dem Ofen, sondern nach ein paar Minuten. Dies ist ein Rezept, das von Genauigkeit profitiert. Und genau deshalb wird es ohne Abweichungen wiederholt.

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