Kichererbsen im Salat sind für mich immer das kleine Textur-Wunder: bissfest, sättigend, irgendwie „nussig“. Kombiniert mit Thunfisch wird daraus ganz schnell etwas, das ein richtiges Mittagessen ersetzt – ohne fancy Zutaten, aber mit einem Ergebnis, das man gern wiederholt.
Der Salat ist genau richtig, wenn es fix gehen soll, aber eben nicht nach „nur ein bisschen Grünzeug“ schmecken darf. Er macht angenehm satt, hat verschiedene Bisse – und bleibt dank der leichten Zitronen-Olivenöl-Vinaigrette trotzdem frisch.
Ich serviere ihn am liebsten direkt nach dem Mischen: solange die Blätter noch trocken und knackig sind und die Gurke richtig schön cruncht. Auf einem großen Teller verteile ich erst die Blattsalate, dann kommen Kichererbsen und der Thunfisch in groben Stücken oben drauf – ich zerdrücke den bewusst nicht, sonst ist die ganze schöne Struktur weg. Das Dressing gieße ich in einem dünnen Strahl darüber und mische wirklich nur 10–15 Sekunden, ohne Druck. Die Tomaten kommen ganz am Ende dazu, damit sie nicht vorher Saft lassen. Zum Schluss: ein bisschen Zitronenabrieb und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Daneben gibt’s bei mir meist geröstetes Brot oder ein paar Croûtons – fertig.
In diesem Rezept erfährst du
- Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Tipps vor dem Zubereiten
- Worauf du beim Einkauf achten solltest
- Tricks für den perfekten Thunfisch-Kichererbsen-Salat
- So serviere ich den Salat am liebsten
- Was daran so gut tut
- Variationen, wenn du Abwechslung willst
- Fragen & Antworten
- Typische Fehler (und wie du sie vermeidest)

Thunfisch-Kichererbsen-Salat
Zutaten
- 160 g Thunfisch aus der Dose (in Stücken) im eigenen Saft oder in Öl, Flüssigkeit abgießen
- 240 g Kichererbsen aus der Dose Abtropfgewicht, abgespült
- 90 g Blattsalat oder gemischte Blattsalate gut trocken
- 1 Stk. Gurke mittelgroß, in 3–4 mm Scheiben
- 180 g Cherrytomaten halbiert
- 0.5 Stk. Rote Zwiebel in feinen Halbringen
- 3 EL Olivenöl extra vergine
- 2 EL Zitronensaft nach und nach zugeben
- 1 TL Dijon-Senf
- 1 TL Honig oder Ahornsirup optional, zum Ausbalancieren der Säure
- 0.5 TL Salz oder nach Geschmack
- 0.25 TL Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
- 0.5 TL Zitronenabrieb nur der gelbe Teil
Kochutensilien
- Große Schüssel
- Sieb oder Durchschlag
- Schneidebrett
- Scharfes Messer
- kleines Schraubglas mit Deckel fürs Dressing
- Salatschleuder (optional)
Zubereitung
- Kichererbsen im Sieb unter kaltem Wasser 30 Sekunden abspülen, kurz schütteln und weitere 2 Minuten abtropfen lassen. Parallel die Flüssigkeit vom Thunfisch abgießen und ihn 1–2 Mal ganz leicht ausdrücken. Richtwert: Kichererbsen wirken matt und schäumen nicht mehr, der Thunfisch bleibt in Stücken (nicht zerdrückt).
- Dressing anrühren: Olivenöl 3 EL, Zitronensaft 2 EL, Senf 1 TL, Honig 1 TL, Pfeffer. Mit einer Gabel 30 Sekunden kräftig verrühren, bis es glänzt und sich leicht verbindet, dann 3 Minuten stehen lassen.Wenn es zu sauer ist: noch 1 TL Honig oder 1 EL Öl dazugeben.
- Gurke in 3–4 mm Scheiben schneiden, mit einer Prise Salz bestreuen und 5 Minuten auf dem Brett liegen lassen. Danach mit Küchenpapier trocken tupfen. Check: Es bilden sich Safttröpfchen, die Gurke bleibt aber knackig.
- Blattsalat vorbereiten: waschen, gut trocknen und in grobe Stücke zupfen. Während du den Rest schneidest, die Blätter für 5 Minuten kühl stellen – das macht sie oft noch „spritziger“. Cherrytomaten (halbiert) und rote Zwiebel (feine Halbringe) in die Schüssel geben; Tomaten nicht zerdrücken.
- In einer großen Schüssel Blattsalat, Kichererbsen, Gurke und die Hälfte des Dressings mischen. Mit Salatbesteck oder den Händen genau 15 Sekunden von unten nach oben wenden. Richtwert: Die Blätter glänzen leicht, und unten steht keine Pfütze.Wenn du sehr viel Grün hast: Dressing esslöffelweise zugeben, damit nichts „ersäuft“.
Thunfisch in groben Stücken dazugeben und – falls nötig – den Rest Dressing, dann nochmal ganz kurz 10 Sekunden mischen. Abschmecken und Salz anpassen: starte mit 1–2 Prisen und lass den Salat 1 Minute stehen, damit sich alles setzt. Zum Schluss mit Zitronenabrieb toppen.
Notizen
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Warum du dieses Rezept für Thunfisch-Kichererbsen-Salat lieben wirst
Manchmal will man einen Salat, der den Hunger wirklich mal 3–4 Stunden im Griff hat – und genau da funktioniert das Duo Thunfisch + Kichererbsen einfach top. Die Kichererbsen bringen diesen festen, leicht „nussigen“ Biss, der Thunfisch sorgt für viel Geschmack und Protein, ohne dass alles fettig wird. Kleiner Nerd-Fakt am Rand: In Kichererbsen stecken natürliche Saponine – die machen beim Abspülen manchmal so eine leichte Schaumkrone. Genau deshalb lohnt sich gründliches Abspülen. Und praktisch ist er auch: in 10–12 Minuten zusammengestellt und im Meal-Vorbereitung-Behälter absolut brav.
- Sättigend, aber nicht schwer
- Knackiges Gemüse im Alltag
- Protein in jeder Gabel
- Dressing ohne Mayonnaise
- Perfekt zum Mitnehmen

Tipps vor dem Zubereiten des Thunfisch-Kichererbsen-Salats
Starte mit den Kichererbsen: unter kaltem Wasser im Sieb 30 Sekunden abspülen, damit Stärke & Schaum weg sind – sonst wirkt das Dressing später schnell trüb. Den Thunfisch nur 1–2 Mal mit der Gabel ausdrücken, nicht zerdrücken: wir wollen Stücke, kein Fischmus. Die Gurke schneide ich gern 3–4 mm dick und salze sie ganz leicht für 5 Minuten – so zieht überschüssiges Wasser raus und der Salat wird nicht wässrig. Das Dressing rührst du, bis es glänzt und sich leicht verbindet; bei der Säure ruhig vorsichtig sein: Zitrone am besten teelöffelweise nachjustieren. Und beim finalen Mischen gilt: kurz und knapp, 10–15 Sekunden. Dann bleiben die Blätter heil und werden nicht sofort dunkel.
- Blattsalat am besten in der Salatschleuder richtig trocknen
- Tomaten erst ganz zum Schluss unterheben
- Pfeffer erst beim Servieren frisch mahlen
- Salz lieber nach dem Dressing dosieren
- In einer großen Schüssel mischen – das macht’s leichter

Worauf du bei den Zutaten für Thunfisch-Kichererbsen-Salat achten solltest
Thunfisch im eigenen Saft schmeckt leichter, Thunfisch in Öl etwas runder – beides geht. Wichtig ist nur: Flüssigkeit wirklich abgießen, bis du „trockene“ Stücke hast. Kichererbsen aus der Dose lagere ich nach dem Öffnen am liebsten in einem Schraubglas, mit frischem Wasser bedeckt – so trocknen sie innerhalb von 24 Stunden nicht aus. Blattsalat bleibt deutlich knackiger, wenn du ihn (nach dem Waschen) in Küchenpapier einschlägst und in einer Dose im Kühlschrank aufbewahrst: die Feuchtigkeit landet im Papier, nicht auf den Blättern.

Thunfisch aus der Dose
Am besten „Stücke“ (nicht „zerkleinert“) kaufen; nach dem Öffnen im Kühlschrank bis zu 24 Stunden in der geschlossenen Dose oder einem Behälter aufbewahren.
Kichererbsen aus der Dose
So lange spülen, bis das Wasser klar ist; Reste 1–2 Tage im Schraubglas unter Wasser lagern und das Wasser täglich wechseln.
Blattsalat/Rucola
Trockene Blätter sind das A und O: nach dem Waschen gründlich trocknen und mit Küchenpapier lagern, damit nichts schlapp wird.
Zitrone
Erst die Schale abreiben, dann auspressen; die übrige Zitronenhälfte in Folie wickeln – so trocknet sie in 2–3 Tagen nicht aus.
Tricks für den perfekten Thunfisch-Kichererbsen-Salat
Ein bisschen Geduld macht hier wirklich was aus. Lass das Dressing nach dem Verrühren 3 Minuten stehen – dann wirkt der Geschmack runder und die Emulsion hält besser.
- Kichererbsen spülen, bis nichts mehr „schleimig“ ist
- Dressing rühren, bis es schön glänzt
- Thunfisch in großen Stücken lassen
- Salz wirklich erst ganz am Ende
- Nicht länger als 15 Sekunden mischen

So serviere ich Thunfisch-Kichererbsen-Salat
Unter der Woche kommt bei mir einfach die große Schüssel auf den Küchentisch – und dazu noch warme Croûtons, wenn’s passt. Fürs Picknick oder Büro: portionsweise in Boxen packen und das Dressing erst kurz vor dem Essen drübergeben.
- Mit Knoblauch-Croûtons und etwas Olivenöl
- Im Fladenbrot als schneller Wrap
- Auf einem Roggentoast
- Mit einer halben Avocado daneben
- Als Beilage zu Ofenkartoffeln

Was am Thunfisch-Kichererbsen-Salat so gut tut
Vom Sättigungsgefühl her ist eine Portion oft ähnlich wie ein Käse-Sandwich – nur meistens mit weniger Kalorien und deutlich mehr Protein. Hülsenfrüchte, Fisch und Olivenöl bringen eine gute Balance, und der Geschmack wirkt kräftig, ohne dass schwere Saucen nötig sind.
- Protein aus Thunfisch
- Ballaststoffe aus Kichererbsen und Gemüse
- Gute Fette aus Olivenöl
- Mehr Volumen dank viel Grün

Variationen für Thunfisch-Kichererbsen-Salat
Wenn du Lust auf einen anderen „Vibe“ hast: tausche die Blattsalate und setz einen klaren Akzent – Kapern, Oliven oder geröstete Paprika machen sofort was her. Für eine schickere Version kannst du alles in Gläser schichten und oben ein pochiertes Ei draufsetzen. Sieht direkt nach Restaurant aus (ohne dass es kompliziert wird).
- Mediterran: Oliven, Feta, Oregano
- Mit gerösteter Paprika und geräuchertem Paprikapulver
- Mit Avocado und Sesam
- Mit weißen Bohnen statt Kichererbsen
- Schärfer: Senf + Chiliflocken

Fragen & Antworten
Halbe Portion übrig? So bleiben Biss und Geschmack bis morgen erhalten.
Як зберігати салат, щоб зелень не зів’яла?
Тримайте компоненти окремо: зелень суха в контейнері з рушником, нут і тунець — окремо, заправка — в баночці; змішуйте перед подачею.
Скільки часу салат стоїть уже змішаний?
Найкраще з’їсти за 30–60 Minuten; після цього овочі почнуть віддавати сік, а листя втратить пружність.
Що робити якщо заправка розшарувалась?
Збийте ще раз 10–15 секунд виделкою або в маленькій банці, додавши 1–2 ч. л. води чи лимонного соку для стабільності.
Чому нут здається жорстким?
Деякі марки мають щільніший нут; промийте і залийте холодною водою на 10 Minuten, потім добре злийте — стане м’якшим на укус.
Wenn du auf einfache, sättigende Gerichte stehst, schau dir auch die anderen Ideen unter was man zum Abendessen kochen kann an – da sind viele Rezepte dabei, die sich easy an jeden Alltag (und fast jeden Kühlschrank) anpassen lassen.

Typische Fehler beim Thunfisch-Kichererbsen-Salat
Viele Zutaten bringen unbemerkt Wasser mit: Gurke „weint“, Kichererbsen sind nicht richtig abgespült, Blattsalat ist noch feucht – und zack, wird aus Salat eine kleine Suppe. Zweiter Klassiker: zu wildes Rühren, dabei brechen die Blätter und werden nach 10 Minuten schon dunkel. Die einfache Regel: erst trocknen, dann würzen, dann kurz mischen.
Warum wird der Salat wässrig?
Meist war der Salat noch feucht oder die Gurke hatte keine Zeit zum „Entwässern“. Blätter gut trocknen, Gurke 5 Minuten leicht salzen und den Saft abtupfen/abgießen, Kichererbsen spülen, bis das Wasser klar ist.
Warum ist der Thunfisch zu Krümeln geworden?
Er wurde zu lange mit der Gabel zerdrückt. Besser: in große Stücke zupfen, erst am Ende zugeben und nur kurz 10–15 Sekunden unterheben.
Warum schmeckt das Dressing bitter?
Entweder war das Olivenöl sehr „grün“/kräftig oder es kam zu viel von der weißen Zitronenschicht mit. Nimm ein milderes Öl und reibe wirklich nur den gelben Teil der Schale ab (ohne das Weiße).
Warum wirkt der Geschmack flach?
Dann fehlt meist Säure oder Salz. Zitronensaft teelöffelweise nachlegen, Salz erst ganz am Ende – sonst ziehen die Gemüse Wasser und der Salat wird schneller matschig.

Antworten